Was passiert bei einer allgemeinen Verkehrskontrolle?

Seit Jahren führt die Polizei gezielte Verkehrskontrollen durch. Die Beamten werden besonders geschult, Drogenkonsumenten zu erkennen.

In der Regel wird Dich die Polizei zunächst fragenBild: Halt, ob Du Drogen oder Alkohol genommen hast und kontrolliert mit einer Taschenlampe die Pupillenreaktion. Im Wageninnenraum kann nach Gegenständen gesucht werden, die auf einen möglichen Drogenkonsum hinweisen. Gelegentlich sind Warndreieck und Verbandskasten vorzuzeigen und natürlich immer die Fahrzeugpapiere und der Führerschein.
Bleibe freundlich, provoziere nicht. Versuche in der Situation die Ruhe zu bewahren. Angaben zur Person musst Du machen; Angaben zur Sache, z.B. zum Konsumverhalten, kannst Du verweigern, auch auf der Polizeiwache. Falls Du Angaben machen willst, kannst Du vorher Kontakt zu einem Anwalt aufnehmen. Eine von der Polizei angeordnete Blutuntersuchung musst Du akzeptieren. Eine Urinprobe oder einen Wischtest kannst Du verweigern.

Sollte sich der Verdacht erhärten, dass Du Drogen und/oder Alkohol genommen hast, wird die Polizei die Weiterfahrt sofort verbieten. Besteht der Verdacht, dass Du eine Verkehrsstraftat begangen hast, wird üblicherweise auch gleich der Führerschein einbehalten. Solltest Du dann trotzdem Autofahren, machst Du Dich strafbar.

Die Maßnahmen der Fahrerlaubnisbehörde

Hat die Fahrerlaubnisbehörde Zweifel an Deiner Eignung, ein Fahrzeug sicher zu führen, kann sie von Dir ein medizinisches Gutachten bei einem Verkehrsmediziner oder eine medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU) fordern. Bei harten Drogen kann die Fahrerlaubnisbehörde auch sofort die Fahrerlaubnis einziehen.

Bei einer MPU wird neben der körperlichen Untersuchung in einem Gespräch mit einem Verkehrspsychologen Deine persönliche Vorgeschichte und Deine Einstellungs- und Verhaltensänderung zu Deinem Alkohol- und Drogenkonsum besprochen. Die Verkehrspsychologen müssen überzeugt sein, dass der Drogenkonsum und die Teilnahme am Straßenverkehr für Dich unvereinbar sind und dass Du diese neu gewonnene Einsicht auch in die Tat umsetzt.

Am 01.Mai 2014 sind die neuen Beurteilungskriterien zur Fahreignungsprüfung in Kraft getreten. Dort ist verbindlich geregelt, dass Beratungsstellen und MPU - Vorbereitungsstellen keine Abstinenzkontrollprogramme mehr anbieten dürfen. Diese müssen extern durch akkreditierte Labore durchgeführt werden.

Wenn du eine Beratungseinrichtung aufsuchst, erkundige dich, ob die neuen Kriterien
eingehalten werden können.

Verhaltenstipps

Auf eine MPU solltest Du Dich unbedingt richtig vorbereiten. Das erhöht Deine Chancen auf ein positives Ergebnis. Vorsicht aber vor den vielen unseriösen Beratungsangeboten. Sie wecken falsche Hoffnungen und kosten unnötig viel Geld. Vertraue nicht auf ”gute Tipps“, sondern informiere Dich möglichst schnell direkt bei den MPU-Begutachtungsstellen (z.B. TÜV-Hessen) darüber, welche Voraussetzungen Du erfüllen musst, damit ein positives Gutachten möglich ist.



Was passiert bei einer allgemeinen Verkehrskontrolle?

Seit Jahren führt die Polizei gezielte Verkehrskontrollen durch. Die Beamten werden besonders geschult, Drogenkonsumenten zu erkennen.

In der Regel wird Dich die Polizei zunächst fragenBild: Halt, ob Du Drogen oder Alkohol genommen hast und kontrolliert mit einer Taschenlampe die Pupillenreaktion. Im Wageninnenraum kann nach Gegenständen gesucht werden, die auf einen möglichen Drogenkonsum hinweisen. Gelegentlich sind Warndreieck und Verbandskasten vorzuzeigen und natürlich immer die Fahrzeugpapiere und der Führerschein.
Bleibe freundlich, provoziere nicht. Versuche in der Situation die Ruhe zu bewahren. Angaben zur Person musst Du machen; Angaben zur Sache, z.B. zum Konsumverhalten, kannst Du verweigern, auch auf der Polizeiwache. Falls Du Angaben machen willst, kannst Du vorher Kontakt zu einem Anwalt aufnehmen. Eine von der Polizei angeordnete Blutuntersuchung musst Du akzeptieren. Eine Urinprobe oder einen Wischtest kannst Du verweigern.

Sollte sich der Verdacht erhärten, dass Du Drogen und/oder Alkohol genommen hast, wird die Polizei die Weiterfahrt sofort verbieten. Besteht der Verdacht, dass Du eine Verkehrsstraftat begangen hast, wird üblicherweise auch gleich der Führerschein einbehalten. Solltest Du dann trotzdem Autofahren, machst Du Dich strafbar.

Die Maßnahmen der Fahrerlaubnisbehörde

Hat die Fahrerlaubnisbehörde Zweifel an Deiner Eignung, ein Fahrzeug sicher zu führen, kann sie von Dir ein medizinisches Gutachten bei einem Verkehrsmediziner oder eine medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU) fordern. Bei harten Drogen kann die Fahrerlaubnisbehörde auch sofort die Fahrerlaubnis einziehen.

Bei einer MPU wird neben der körperlichen Untersuchung in einem Gespräch mit einem Verkehrspsychologen Deine persönliche Vorgeschichte und Deine Einstellungs- und Verhaltensänderung zu Deinem Alkohol- und Drogenkonsum besprochen. Die Verkehrspsychologen müssen überzeugt sein, dass der Drogenkonsum und die Teilnahme am Straßenverkehr für Dich unvereinbar sind und dass Du diese neu gewonnene Einsicht auch in die Tat umsetzt.

Am 01.Mai 2014 sind die neuen Beurteilungskriterien zur Fahreignungsprüfung in Kraft getreten. Dort ist verbindlich geregelt, dass Beratungsstellen und MPU - Vorbereitungsstellen keine Abstinenzkontrollprogramme mehr anbieten dürfen. Diese müssen extern durch akkreditierte Labore durchgeführt werden.

Wenn du eine Beratungseinrichtung aufsuchst, erkundige dich, ob die neuen Kriterien
eingehalten werden können.

Verhaltenstipps

Auf eine MPU solltest Du Dich unbedingt richtig vorbereiten. Das erhöht Deine Chancen auf ein positives Ergebnis. Vorsicht aber vor den vielen unseriösen Beratungsangeboten. Sie wecken falsche Hoffnungen und kosten unnötig viel Geld. Vertraue nicht auf ”gute Tipps“, sondern informiere Dich möglichst schnell direkt bei den MPU-Begutachtungsstellen (z.B. TÜV-Hessen) darüber, welche Voraussetzungen Du erfüllen musst, damit ein positives Gutachten möglich ist.