Reform des Flensburger Punktesystems

Einfacher, gerechter, transparenter – das sind die Kernpunkte einer Neuregelung, die für mehr Sicherheit im Straßenverkehr sorgen soll. Grundlage dafür ist ein klares und nachvollziehbares Regelwerk, dessen Eckpunkten der Bundesrat zustimmte.

Das neue Bewertungssystem kann für viele Autofahrer erfreuliche Folgen haben. In Flensburg sollen nur noch Verstöße gespeichert werden, die einen direkten Einfluss auf die Verkehrssicherheit haben.

Neue Punkte, neue Fristen
Es soll, je nach Schwere des Vergehens, statt der ein bis sieben Punkte nur noch bis zu drei Punkten geben:
  • einen Punkt für "schwere Verstöße" - wie das Telefonieren mit dem Handy am Steuer,
  • zwei Punkte für "besonders schwere Verstöße" - wie das Überfahren roter Ampeln,
  • drei Punkte für "Straftaten" - wie Unfallflucht und Trunkenheit am Steuer.
Jeder Eintrag verjährt für sich: schwere Verstöße nach zweieinhalb, besonders schwere Verstöße nach fünf und Straftaten nach zehn Jahren.

Punkteabbau bleibt möglich
Der Führerschein wird nach acht statt bisher achtzehn Punkten entzogen. Bei vier Punkten gibt es eine Ermahnung, bei sechs Punkten eine Verwarnung. Wer sechs oder sieben Punkte angesammelt hat, muss innerhalb von drei Monaten ein Fahreignungsseminar absolvieren.
Verkehrssünder, die nach neuem Recht nicht mehr als fünf Punkte haben, können durch freiwillige Teilnahme an einem Seminar einen Punkt abbauen. Ein freiwilliger Punkteabbau ist nur einmal in fünf Jahren möglich.

Weniger Punkte, höhere Bußgelder
Ordnungswidrigkeiten, die für die Verkehrssicherheit nicht relevant sind, sollen nicht mehr mit Punkten geahndet werden. Stattdessen steigen die Bußgelder für Verstöße wie das Parken an Feuerwehrzufahrten und das Fahren ohne Plakette in einer Umweltzone.
Die "alten" Punkte für solche Verstöße sollen gelöscht werden. Alle anderen Punkte werden auf das neue System umgestellt. Die Reform soll voraussichtlich zum 1. Mai 2014 in Kraft treten.

Quelle: www.bundesregierung.de vom 5.7.2013



Reform des Flensburger Punktesystems

Einfacher, gerechter, transparenter – das sind die Kernpunkte einer Neuregelung, die für mehr Sicherheit im Straßenverkehr sorgen soll. Grundlage dafür ist ein klares und nachvollziehbares Regelwerk, dessen Eckpunkten der Bundesrat zustimmte.

Das neue Bewertungssystem kann für viele Autofahrer erfreuliche Folgen haben. In Flensburg sollen nur noch Verstöße gespeichert werden, die einen direkten Einfluss auf die Verkehrssicherheit haben.

Neue Punkte, neue Fristen
Es soll, je nach Schwere des Vergehens, statt der ein bis sieben Punkte nur noch bis zu drei Punkten geben:
  • einen Punkt für "schwere Verstöße" - wie das Telefonieren mit dem Handy am Steuer,
  • zwei Punkte für "besonders schwere Verstöße" - wie das Überfahren roter Ampeln,
  • drei Punkte für "Straftaten" - wie Unfallflucht und Trunkenheit am Steuer.
Jeder Eintrag verjährt für sich: schwere Verstöße nach zweieinhalb, besonders schwere Verstöße nach fünf und Straftaten nach zehn Jahren.

Punkteabbau bleibt möglich
Der Führerschein wird nach acht statt bisher achtzehn Punkten entzogen. Bei vier Punkten gibt es eine Ermahnung, bei sechs Punkten eine Verwarnung. Wer sechs oder sieben Punkte angesammelt hat, muss innerhalb von drei Monaten ein Fahreignungsseminar absolvieren.
Verkehrssünder, die nach neuem Recht nicht mehr als fünf Punkte haben, können durch freiwillige Teilnahme an einem Seminar einen Punkt abbauen. Ein freiwilliger Punkteabbau ist nur einmal in fünf Jahren möglich.

Weniger Punkte, höhere Bußgelder
Ordnungswidrigkeiten, die für die Verkehrssicherheit nicht relevant sind, sollen nicht mehr mit Punkten geahndet werden. Stattdessen steigen die Bußgelder für Verstöße wie das Parken an Feuerwehrzufahrten und das Fahren ohne Plakette in einer Umweltzone.
Die "alten" Punkte für solche Verstöße sollen gelöscht werden. Alle anderen Punkte werden auf das neue System umgestellt. Die Reform soll voraussichtlich zum 1. Mai 2014 in Kraft treten.

Quelle: www.bundesregierung.de vom 5.7.2013