Fahrtauglichkeit nach Ecstasy & Co wird häufig überschätzt!

Viele junge Menschen überschätzen sich, wenn sie glauben, nach einer Party noch fahrtüchtig zu sein. Aufgrund der Ergebnisse der europäischen DRUID-Studie warnt die BZgA junge Menschen davor, sich unter dem Einfluss berauschender Drogen ans Steuer zu setzen. Dies ist nicht nur verboten, illegale Drogen wie Ecstasy und Amphetamine können die Auswirkungen von Alkohol oder Müdigkeit zudem nicht kompensieren.

Der Sommer lockt mit Open-Air-Partys und Festivals. Da wird mitunter auch eine lange Anreise in Kauf genommen, die oftmals mit dem eigenen PKW oder Motorrad erfolgt. Doch irgendwann ist die Party vorbei, und dann stellt sich die Frage: Kann ich noch fahren? Was vielen nicht bewusst ist: Nicht nur Alkoholkonsum, auch Müdigkeit können die Fahrtüchtigkeit stark einschränken. Allein schon eine Nacht Schlafentzug wirkt sich aus wie etwa 0,8 Promille Alkohol im Blut. Auf Partys werden mitunter auch Stimulanzien wie Amphetamine oder Ecstasy (MDMA) konsumiert. Diese Drogen fördern die Ausschüttung aktivierender Botenstoffe im Gehirn. Konsumierende fühlen sich dadurch auch nach einer langen Nacht wach, was jedoch fatale Folgen nach sich ziehen kann.

Im Rahmen der europäischen Studie DRUID (Driving under the Influence of Drugs, Alcohol and Medicines) wurde getestet, wie sich Müdigkeit, Alkohol und der Konsum von illegalen Stimulanzien auf die Fahrleistungen auswirken. Das Fazit der Studie ist eindeutig: Sowohl Alkohol als auch Müdigkeit führen zu deutlichen Einschränkungen der Fahrtüchtigkeit, was ein hohes Unfallrisiko nach sich zieht. Amphetamine und Ecstasy erzeugen zwar das subjektive Gefühl, wach zu sein, die beeinträchtigende Wirkung von Alkohol und Müdigkeit können jedoch nicht kompensiert werden. Die Testpersonen haben ihre eigene Fahrtüchtigkeit deutlich überschätzt. Viele junge Menschen könnten somit zu der fatalen Fehleinschätzung gelangen, nach einer Party noch ausreichend fit zu sein, um sicher nach Hause fahren zu können.

Aufgrund des hohen Risikopotentials warnt die BZgA vor dem Konsum berauschender Drogen und der aktiven Teilnahme am Straßenverkehr. Wer sich dennoch ans Steuer setzt, gefährdet sich und andere. Vertiefende Informationen zur Fahrtauglichkeit nach Stimulanzienkonsum hat die BZgA auf ihrem Internetportal zu Sucht und Drogen www.drugcom.de im neuen Topthema „Trügerischer Wacheffekt“ zusammengestellt. Mehr dazu unter www.drugcom.de. Weitere Informationen zur DRUID-Studie unter www.druid-project.eu.

Quelle: Pressemitteilung BZgA

Fahrtauglichkeit nach Ecstasy & Co wird häufig überschätzt!

Viele junge Menschen überschätzen sich, wenn sie glauben, nach einer Party noch fahrtüchtig zu sein. Aufgrund der Ergebnisse der europäischen DRUID-Studie warnt die BZgA junge Menschen davor, sich unter dem Einfluss berauschender Drogen ans Steuer zu setzen. Dies ist nicht nur verboten, illegale Drogen wie Ecstasy und Amphetamine können die Auswirkungen von Alkohol oder Müdigkeit zudem nicht kompensieren.

Der Sommer lockt mit Open-Air-Partys und Festivals. Da wird mitunter auch eine lange Anreise in Kauf genommen, die oftmals mit dem eigenen PKW oder Motorrad erfolgt. Doch irgendwann ist die Party vorbei, und dann stellt sich die Frage: Kann ich noch fahren? Was vielen nicht bewusst ist: Nicht nur Alkoholkonsum, auch Müdigkeit können die Fahrtüchtigkeit stark einschränken. Allein schon eine Nacht Schlafentzug wirkt sich aus wie etwa 0,8 Promille Alkohol im Blut. Auf Partys werden mitunter auch Stimulanzien wie Amphetamine oder Ecstasy (MDMA) konsumiert. Diese Drogen fördern die Ausschüttung aktivierender Botenstoffe im Gehirn. Konsumierende fühlen sich dadurch auch nach einer langen Nacht wach, was jedoch fatale Folgen nach sich ziehen kann.

Im Rahmen der europäischen Studie DRUID (Driving under the Influence of Drugs, Alcohol and Medicines) wurde getestet, wie sich Müdigkeit, Alkohol und der Konsum von illegalen Stimulanzien auf die Fahrleistungen auswirken. Das Fazit der Studie ist eindeutig: Sowohl Alkohol als auch Müdigkeit führen zu deutlichen Einschränkungen der Fahrtüchtigkeit, was ein hohes Unfallrisiko nach sich zieht. Amphetamine und Ecstasy erzeugen zwar das subjektive Gefühl, wach zu sein, die beeinträchtigende Wirkung von Alkohol und Müdigkeit können jedoch nicht kompensiert werden. Die Testpersonen haben ihre eigene Fahrtüchtigkeit deutlich überschätzt. Viele junge Menschen könnten somit zu der fatalen Fehleinschätzung gelangen, nach einer Party noch ausreichend fit zu sein, um sicher nach Hause fahren zu können.

Aufgrund des hohen Risikopotentials warnt die BZgA vor dem Konsum berauschender Drogen und der aktiven Teilnahme am Straßenverkehr. Wer sich dennoch ans Steuer setzt, gefährdet sich und andere. Vertiefende Informationen zur Fahrtauglichkeit nach Stimulanzienkonsum hat die BZgA auf ihrem Internetportal zu Sucht und Drogen www.drugcom.de im neuen Topthema „Trügerischer Wacheffekt“ zusammengestellt. Mehr dazu unter www.drugcom.de. Weitere Informationen zur DRUID-Studie unter www.druid-project.eu.

Quelle: Pressemitteilung BZgA