CTU (Chemisch-toxikologische Untersuchung)

CTU 1 – Durchführungsbestimmungen
  1. Definition des Kontrollzeitraumes, 4 Kontrollen in einem halben Jahr oder 6 Kontrollen in einem ganzen Jahr
  2. Urinabgabe muss dokumentiert werden, d.h. Tag und Uhrzeit müssen auf dem Ergebnis vermerkt sein. Es muss ein Nachweis darüber geführt werden, wann angerufen wurde und wann die Abgabe stattfand.
  3. Identitätskontrolle über Personalausweis oder vergleichbares Dokument zwingend erforderlich.
  4. Abgabetermin muss unangekündigt sein
  5. Abgabe muss unter Sicht stattfinden
  6. Es müssen klare Verhaltensregeln bei nicht Einhaltung des Uk-Termins bestehen
  7. Entschuldigungen bei Abwesenheit müssen attestiert sein
  8. Es muss eine Vereinbarung über die Dauer des Kontrollzeitraumes schriftlich geschlossen werden

CTU 2 – Gewinnung von Untersuchungsmaterial
  1. Die Abnahme von Urin darf nur ein Arzt oder Toxikologe vornehmen oder Personal mit geeigneter Fachausbildung. Bei Urinabgabe in den Beratungsstellen ist es zwingend erforderlich, dass es ein Arztgespräch geben muss. Dieser Arzt kann dann eine/n MitarbeiterIn anweisen die Kontrollen durchzuführen.
  2. Bei Verdacht auf fehlende Verwertbarkeit des Urins muss entweder die Temperatur, der pH-Wert oder die Dichte des Urins bestimmt werden.
  3. Haarproben können nur von spezialisierten Laboren durchgeführt werden, z. B. durch ein Gerichtsmedizinisches Institut.

CTU 3 – Die Untersuchung im Labor

  1. Das Labor verfügt über forensisch-toxikologische Erfahrung, es muss von einem „forensischen Toxikologe GTFCh“ oder „forensischen Chemiker GTFCh“ geleitet werden.
  2. Das Labor muss nach DIN ISO EN 17025 akkreditiert sein.
  3. Die Akkreditierungsurkunde muss dem Auftraggeber vorliegen.
  4. Bei Hinweis auf Opiatkonsum muss die Analyse um folgende Substanzen erweitert werden: Buprenorphin, Tilidin und Tramadol.
  5. Bei Verdacht auf Medikamentenmissbrauch mit psychoaktiven Medikamenten (Antidepressiva, Barbiturate, moderne Hypnotika) muss die Analyse ggf. erweitert werden.
  6. Die Restproben müssen vom Labor für sechs Monate archiviert werden.

Autor: Wolf, Carsten

Links
http://de.wikipedia.org/wiki/medizinisch-Psychologische_Untersuchung
http://de.wikipedia.org/wiki/Verkehrspsychologie
http://www.bast.de/DE/FB-U/Fachthemen/MPU/MPU-Start.html

Literatur
Beurteilungskriterien Fahreignung



3. Auflage 2013, 364 Seiten
ISBN: 978-3-7812-1894-9

Herausgegeben von der Deutschen Gesellschaft für Verkehrspsychologie (DGVP) und der Deutschen Gesellschaft für Verkehrsmedizin (DGVM)


Wolfgang Schubert, Volker Dittmann, Jürgen Brenner-Hartmann


http://www.dgvm-verkehrsmedizin.de/beurteilungskriterien-fahreignung/



MPU-Bei Drogenbesitz
Robert Klaus
1. Auflage April 2014, 112 Seiten, ISBN: 9783735785121
Verlag: Books on Demand



CTU (Chemisch-toxikologische Untersuchung)

CTU 1 – Durchführungsbestimmungen
  1. Definition des Kontrollzeitraumes, 4 Kontrollen in einem halben Jahr oder 6 Kontrollen in einem ganzen Jahr
  2. Urinabgabe muss dokumentiert werden, d.h. Tag und Uhrzeit müssen auf dem Ergebnis vermerkt sein. Es muss ein Nachweis darüber geführt werden, wann angerufen wurde und wann die Abgabe stattfand.
  3. Identitätskontrolle über Personalausweis oder vergleichbares Dokument zwingend erforderlich.
  4. Abgabetermin muss unangekündigt sein
  5. Abgabe muss unter Sicht stattfinden
  6. Es müssen klare Verhaltensregeln bei nicht Einhaltung des Uk-Termins bestehen
  7. Entschuldigungen bei Abwesenheit müssen attestiert sein
  8. Es muss eine Vereinbarung über die Dauer des Kontrollzeitraumes schriftlich geschlossen werden

CTU 2 – Gewinnung von Untersuchungsmaterial
  1. Die Abnahme von Urin darf nur ein Arzt oder Toxikologe vornehmen oder Personal mit geeigneter Fachausbildung. Bei Urinabgabe in den Beratungsstellen ist es zwingend erforderlich, dass es ein Arztgespräch geben muss. Dieser Arzt kann dann eine/n MitarbeiterIn anweisen die Kontrollen durchzuführen.
  2. Bei Verdacht auf fehlende Verwertbarkeit des Urins muss entweder die Temperatur, der pH-Wert oder die Dichte des Urins bestimmt werden.
  3. Haarproben können nur von spezialisierten Laboren durchgeführt werden, z. B. durch ein Gerichtsmedizinisches Institut.

CTU 3 – Die Untersuchung im Labor

  1. Das Labor verfügt über forensisch-toxikologische Erfahrung, es muss von einem „forensischen Toxikologe GTFCh“ oder „forensischen Chemiker GTFCh“ geleitet werden.
  2. Das Labor muss nach DIN ISO EN 17025 akkreditiert sein.
  3. Die Akkreditierungsurkunde muss dem Auftraggeber vorliegen.
  4. Bei Hinweis auf Opiatkonsum muss die Analyse um folgende Substanzen erweitert werden: Buprenorphin, Tilidin und Tramadol.
  5. Bei Verdacht auf Medikamentenmissbrauch mit psychoaktiven Medikamenten (Antidepressiva, Barbiturate, moderne Hypnotika) muss die Analyse ggf. erweitert werden.
  6. Die Restproben müssen vom Labor für sechs Monate archiviert werden.

Autor: Wolf, Carsten

Links
http://de.wikipedia.org/wiki/medizinisch-Psychologische_Untersuchung
http://de.wikipedia.org/wiki/Verkehrspsychologie
http://www.bast.de/DE/FB-U/Fachthemen/MPU/MPU-Start.html

Literatur
Beurteilungskriterien Fahreignung



3. Auflage 2013, 364 Seiten
ISBN: 978-3-7812-1894-9

Herausgegeben von der Deutschen Gesellschaft für Verkehrspsychologie (DGVP) und der Deutschen Gesellschaft für Verkehrsmedizin (DGVM)


Wolfgang Schubert, Volker Dittmann, Jürgen Brenner-Hartmann


http://www.dgvm-verkehrsmedizin.de/beurteilungskriterien-fahreignung/



MPU-Bei Drogenbesitz
Robert Klaus
1. Auflage April 2014, 112 Seiten, ISBN: 9783735785121
Verlag: Books on Demand