Aktuelle Rechtsfolgen

Für Fahranfänger ist jeglicher Konsum von Alkohol (0,0 Promille) und Drogen verboten! Für jeden Fahranfänger und Führer eines KFZ bis zur Vollendung des 21. Lebensjahres gilt:
Wer als Fahrer Alkohol konsumiert oder unter der Wirkung alkoholischer Getränke steht (Vorsicht bei Restalkohol!) muss 250 € zahlen und bekommt 1 Punkt ins Fahreignungsregister.

Bild: FahrerGefährdest Du andere Verkehrsteilnehmer oder Sachwerte, besteht sogar der Verdacht einer Verkehrsstraftat. Das Gericht entscheidet wie hoch die Geld-/ Freiheitsstrafe ist, dies hängt von der Schwere der zu verhandelnden Straftat ab.
Unfallschäden bei Fahrten unter Alkohol-/Drogeneinfluss musst Du aus eigener Tasche begleichen. Versicherungen zahlen in der  Regel nichts.
Bei Personenschäden muss man mit einer Rente für Opfer und Schmerzens-geldzahlungen rechnen.

Bist Du Fahranfänger, musst Du schon ab dem ersten Verstoß ein Aufbauseminar besuchen. Bei Nichtteilnahme droht Dir der Führerscheinentzug. Die Probezeit kann bis zu zwei Jahre verlängert werden. Auch für die Verlängerungsjahre gilt absolutes Alkoholverbot. Bei besonders schwerwiegenden Verstößen können Sperrfristen für den Wiedererwerb des Führerscheins ausgesprochen werden. Auch wenn kein Schaden entsteht - bei so genannten folgenlosen Drogenfahrten - drohen Strafen und der Entzug der Fahrerlaubnis.

Für alle anderen Fahrzeugführer, die keine Fahranfänger oder älter als 21 Jahre sind, gilt:
Auch in der Fahrschulzeit gilt: Kein illegaler Drogenkonsum. Bei positivem Test wirst Du nicht zur Führerscheinprüfung zugelassen.
  • Der Erstverstoß wird in der Regel mit 500 €,
    1 Monat Fahrverbot und 2 Punkten geahndet.
  • Beim zweiten Mal beträgt das Bußgeld bereits
    1.000 €, 3 Monate Fahrverbot und 2 Punkte.
  • Jeder weitere Verstoß kostet 1.500 €,
    3 Monate Fahrverbot, weitere 2 Punkte und Anordnung einer MPU.

Konsequenzen bei Fahruntüchtigkeit:
Zeigst du aufgrund deines Alkoholkonsums Ausfallerscheinungen, begehst Fahrfehler oder verursachst einen Unfall, liegt bereits ab 0,3 Promille eine Straftat vor (relative Fahruntüchtigkeit).

Ab 1,1 Promille wird von einer absoluten Fahruntüchtigkeit ausgegangen. Die Sanktionen sind dann deutlich höher:
  • Führerscheinentzug
  • Geldstrafe / Freiheitsentzug bis 5 Jahre
  • 3 Punkte
  • Ab 1,6 Promille wird zusätzlich eine MPU gefordert
  • Meist darfst Du erst nach 6 Monaten eine neue Fahrerlaubnis beantragen
  • Bei Vorsatz können 3.000 € fällig werden

Auch wenn das Gericht Dein Verfahren wegen Drogen im Straßenverkehr einstellen sollte, meldet die Polizei den Tatbestand der Führerscheinbehörde. Diese Institution prüft, ob Du das Führen eines Kfz und den Konsum von Drogen voneinander trennen kannst. In der Regel wird von dem Betroffenen eine medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU) verlangt.

Bei Alkohol gilt die 0,5 Promille-Grenze im Blut. Bei allen anderen Drogen gelten die Grenzwerte des Kraftfahrt-Bundesamtes.

Aber Vorsicht! Die Grenzwerte sind vom Gesetzgeber so niedrig gehalten, dass ein Überschreiten auch ohne einen unmittelbaren Konsum leicht möglich ist. Die Wirkungsdauer von Ecstasy zum Beispiel kann bis zu sieben Stunden andauern, die Nachweisbarkeit liegt aber bei 24 Stunden. Noch gravierender ist es bei Cannabis. Bei Dauergebrauch sind Nachweiszeiten bis zu sechs Wochen möglich. Hinzu kommt, dass bei jedem Menschen die Abbaugeschwindigkeiten individuell unterschiedlich sind und angegebene Nachweiszeiten überschritten werden können.

Cannabis ist etwa zehn Stunden im Blut und bis zu fünf Tage im Urin nachweisbar. Bei regelmäßigem Konsum können bis zu sechs Wochen Spuren im Urin nachgewiesen werden.


Steigst Du als Beifahrer in einen Wagen, besonders nachts, dann versichere Dich, dass der Fahrer möglichst weder Alkohol oder Drogen genommen hat. An folgenden Merkmalen kannst Du dies erkennen:
  • Alkoholfahne
  • Fahrige Sprache
  • Auch bei Dunkelheit kleine Pupillen
  • Nervosität

Wenn Du Dir unsicher bist, frage offen nach oder suche Dir eine andere Mitfahrmöglichkeit.


Aktuelle Rechtsfolgen

Für Fahranfänger ist jeglicher Konsum von Alkohol (0,0 Promille) und Drogen verboten! Für jeden Fahranfänger und Führer eines KFZ bis zur Vollendung des 21. Lebensjahres gilt:
Wer als Fahrer Alkohol konsumiert oder unter der Wirkung alkoholischer Getränke steht (Vorsicht bei Restalkohol!) muss 250 € zahlen und bekommt 1 Punkt ins Fahreignungsregister.

Bild: FahrerGefährdest Du andere Verkehrsteilnehmer oder Sachwerte, besteht sogar der Verdacht einer Verkehrsstraftat. Das Gericht entscheidet wie hoch die Geld-/ Freiheitsstrafe ist, dies hängt von der Schwere der zu verhandelnden Straftat ab.
Unfallschäden bei Fahrten unter Alkohol-/Drogeneinfluss musst Du aus eigener Tasche begleichen. Versicherungen zahlen in der  Regel nichts.
Bei Personenschäden muss man mit einer Rente für Opfer und Schmerzens-geldzahlungen rechnen.

Bist Du Fahranfänger, musst Du schon ab dem ersten Verstoß ein Aufbauseminar besuchen. Bei Nichtteilnahme droht Dir der Führerscheinentzug. Die Probezeit kann bis zu zwei Jahre verlängert werden. Auch für die Verlängerungsjahre gilt absolutes Alkoholverbot. Bei besonders schwerwiegenden Verstößen können Sperrfristen für den Wiedererwerb des Führerscheins ausgesprochen werden. Auch wenn kein Schaden entsteht - bei so genannten folgenlosen Drogenfahrten - drohen Strafen und der Entzug der Fahrerlaubnis.

Für alle anderen Fahrzeugführer, die keine Fahranfänger oder älter als 21 Jahre sind, gilt:
Auch in der Fahrschulzeit gilt: Kein illegaler Drogenkonsum. Bei positivem Test wirst Du nicht zur Führerscheinprüfung zugelassen.
  • Der Erstverstoß wird in der Regel mit 500 €,
    1 Monat Fahrverbot und 2 Punkten geahndet.
  • Beim zweiten Mal beträgt das Bußgeld bereits
    1.000 €, 3 Monate Fahrverbot und 2 Punkte.
  • Jeder weitere Verstoß kostet 1.500 €,
    3 Monate Fahrverbot, weitere 2 Punkte und Anordnung einer MPU.

Konsequenzen bei Fahruntüchtigkeit:
Zeigst du aufgrund deines Alkoholkonsums Ausfallerscheinungen, begehst Fahrfehler oder verursachst einen Unfall, liegt bereits ab 0,3 Promille eine Straftat vor (relative Fahruntüchtigkeit).

Ab 1,1 Promille wird von einer absoluten Fahruntüchtigkeit ausgegangen. Die Sanktionen sind dann deutlich höher:
  • Führerscheinentzug
  • Geldstrafe / Freiheitsentzug bis 5 Jahre
  • 3 Punkte
  • Ab 1,6 Promille wird zusätzlich eine MPU gefordert
  • Meist darfst Du erst nach 6 Monaten eine neue Fahrerlaubnis beantragen
  • Bei Vorsatz können 3.000 € fällig werden

Auch wenn das Gericht Dein Verfahren wegen Drogen im Straßenverkehr einstellen sollte, meldet die Polizei den Tatbestand der Führerscheinbehörde. Diese Institution prüft, ob Du das Führen eines Kfz und den Konsum von Drogen voneinander trennen kannst. In der Regel wird von dem Betroffenen eine medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU) verlangt.

Bei Alkohol gilt die 0,5 Promille-Grenze im Blut. Bei allen anderen Drogen gelten die Grenzwerte des Kraftfahrt-Bundesamtes.

Aber Vorsicht! Die Grenzwerte sind vom Gesetzgeber so niedrig gehalten, dass ein Überschreiten auch ohne einen unmittelbaren Konsum leicht möglich ist. Die Wirkungsdauer von Ecstasy zum Beispiel kann bis zu sieben Stunden andauern, die Nachweisbarkeit liegt aber bei 24 Stunden. Noch gravierender ist es bei Cannabis. Bei Dauergebrauch sind Nachweiszeiten bis zu sechs Wochen möglich. Hinzu kommt, dass bei jedem Menschen die Abbaugeschwindigkeiten individuell unterschiedlich sind und angegebene Nachweiszeiten überschritten werden können.

Cannabis ist etwa zehn Stunden im Blut und bis zu fünf Tage im Urin nachweisbar. Bei regelmäßigem Konsum können bis zu sechs Wochen Spuren im Urin nachgewiesen werden.


Steigst Du als Beifahrer in einen Wagen, besonders nachts, dann versichere Dich, dass der Fahrer möglichst weder Alkohol oder Drogen genommen hat. An folgenden Merkmalen kannst Du dies erkennen:
  • Alkoholfahne
  • Fahrige Sprache
  • Auch bei Dunkelheit kleine Pupillen
  • Nervosität

Wenn Du Dir unsicher bist, frage offen nach oder suche Dir eine andere Mitfahrmöglichkeit.